Die Feinde des Glaubens

Hast du dich jemals gefragt, warum wir nicht sehr viel mehr Glauben um uns herum sehen? Warum sehen wir nicht mehr Wunder? Die Bibel identifiziert einige Gefährdungen für den Glauben, die viele Menschen davon abhalten, Gott uneingeschränkt zu vertrauen. Ohne wahren Glauben an Gott geschehen auch nur wenige Wunder (Matthäus 13,53-58).


Sorgen:

Jesus wies uns an: „Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet … Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“ (Matthäus 6,25-33).

 

Angst:

Als die Apostel in einem kleinen Boot waren und Mitten in einen Sturm gerieten, überkam sie große Angst. Jesus war auch im Boot und schlief, weshalb ihn seine Jünger aufweckten und ihn angsterfüllt baten, dass er sie vor dem Ertrinken rette. Darauf antwortete Jesus ihnen: „Ihr leingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?“ Dann stand er auf, bedrohte den Wind und das Meer, und es wurde unverzüglich still (Matthäus 8,23-26).

 

Zweifel:

Petrus sah, wie Jesus auf dem See von Galiläa umherging und fragte, ob er dasselbe auch tun kann. Jesus lud ihn dazu ein, ihm auf das Wasser zu folgen. Petrus wagte es und ging tatsächlich auf dem Wasser, ganz so wie Jesus auch. „Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ (Matthäus 14,30-31).

 

Menschlicher Verstand ohne geistiges Verständnis:

Jesus belehrte seine Jünger: „Seht zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer“ (Matthäus 16,6). Er warnte sie damit vor den Lehren von religiösen Führern, die zwar dem äußeren Schein nach korrekt erschienen (Vers 12), aber kein geistiges Verständnis hatten. Auch die Jünger verstanden Jesu Warnung nicht (Verse 7-12), da sie noch zu sehr auf ihren eigenen Verstand vertrauten. Später lernten sie, wirklich zu glauben.