Valentinstag

 

Herzen und Blumen, Amor und Süßigkeiten – die heutigen Symbole des Valentintags sind weit von den Gegebenheiten entfernt, die diese jährliche Liebesbekundung ins Leben gerufen haben. In  diesem Artikel erörtern wir den Ursprung des Valentinstags und untersuchen, was Gott darüber sagt.

 

Geschichte

Das als religiösen Feiertag eingesetzte Fest des Sankt Valentin, ehrte einen römischen Priester, der sein Leben während der Regentschaft des römischen Kaisers Claudius II verlor. Gemäß verschiedener historischer Berichte wurde Valentin, ein Priester in Rom, für seinen Glauben verfolgt und am 14. Februar hingerichtet. Etwa um 270 n. Chr. wurde Valentin zu einem Sinnbild der Liebe und des Mitgefühls. Mehrere hundert Jahre später, als die römisch-katholische Kirche in Europa verstärkt Fuß fasste und sich daran machte, die Namen heidnische Rituale durch Namen zu ersetzen, die sich „christlicher“ anhörten, wurde der Valentinstag offiziell anerkannt.

 

„Lupercalia“

Im alten Rom war dieser heidnische Feiertag als Lupercalia, das „Fest des Lupercus“, bekannt. Traditionell war Mitte Februar der Zeitraum dieses Festes, welches eine Ode an den Gott der Fruchtbarkeit und eine Feier sinnlicher Genüsse darstellte – Zeit um einen potenziellen Partner kennenzulernen und zu umwerben.

Lupercus war der römische Gott, der vor Wölfen schützte, welche in dieser Region eine große Gefahr darstellten. Entsprechend ehrten die Römer Mitte Februar jeden Jahres den Gott Lupercus, um sich für seinen Schutz zu bedanken. Die Menschen feierten, tanzten und spielten Spiele. Wenn die jungen Männer Partner für den Tanz und die Spiele brauchten, zogen sie den Namen eines der Mädchen aus einer großen Schale. Manchmal wurden diese auch zu Liebhabern. Dies wurde während hunderte von Jahren so gehalten.

 

Modernisierung

Als zunehmend mehr Menschen im westlichen Teil des römischen Reiches zu dem immer beliebter werdenden  „Christentum“ konvertierten, brachten diese viele ihrer liebsten Bräuche mit sich, einschließlich des „Festes des Lupercus“. Im Jahre 496 n.Chr. erklärte Papst Gelasius dieses Fest für heidnisch und ungesetzlich. Allerdings wollte er es durch eine ähnliche Feierlichkeit ersetzen. Er benötigte einen Heiligen der „Liebhaber“ um die heidnische Gottheit Lupercus abzulösen. Der gemarterte Bischof Valentin wurde ausgewählt, um als Schutzpatron dieser neuen Festlichkeit zu fungieren.

Somit „war die Kirche bemüht, die alten und neuen Religionen gleichsam zu verschmelzen und strebte an, heidnischen Zeremonien der Sache der Religion und der Frömmigkeit dienstbar zu machen, indem sie diese auf die Bräuche der christlichen Feste übertrug… Das Ergebnis war eine eigenartige Vermischung von christlichen und heidnischen Riten…“ (Chambers’ Book of Days, Vol. 2;).

Und so wurde das Fest des Lupercalia durch den Valentinstag ersetzt.

Wieder andere behaupten, der Brauch, geliebten Menschen am 14. Februar Grüße zu schicken, ginge zurück auf die Zeit des Mittelalters, als der Glauben vorherrschte, dass dieser Tag den Beginn der Paarungszeit der Vögel markiere.

1.Welche Motivation steckte hinter der Umbenennung von Lupercalia? Wie erfolgreich meinst du, war diese Strategie (auf einer Skala von 1 bis 10)?

2. Ist es aber, trotz seiner offensichtlichen heidnischen Wurzeln, in Ordnung den Valentinstag zu feiern?

 

5. Mose 12:29-32 „Derr Herr, euer Gott, wird die Völker vor euch verjagen, zu denen ihr jetzt zieht. Wenn ihr sie mit seiner Hilfe vertrieben habt und in ihrem Land wohnt, dann hütet euch davor, ihrem Beispiel zu folgen und über ihre Götter Auskünfte einzuholen, indem ihr fragt: ‚Wie haben diese Völker ihre Götter verehrt? Ich will es dann genauso machen!‘ Ihr dürft den Herrn, euren Gott, nicht auf diese Weise verehren. Diese Völker haben im Namen ihrer Götter Dinge getan, die der Herr verabscheut. Ja, sie haben sogar ihre Söhne und Töchter als Opfer für ihre Götter verbrannt. Befolgt gewissenhaft das ganze Gesetz, das ich euch gebe. Fügt nichts hinzu und lasst nichts davon weg.“

3. Warum möchte Gott nicht, dass wir auf andere Völker  und andere Formen des Gottesdienstes schauen und diese für unseren Dienst an ihm übernehmen?

4. Warum meinst du, sollten wir im Dienst an unserem Schöpfer ‚gewissenhaft‘ sein?

5. Was hat Christus darüber gesagt?

 

Markus 7:6-7 „Jesus erwiederte: „Ihr Heuchler! Jesaja hat euch gemeint, als er sagte: ‚Diese Menschen ehren mich mit ihren Worten, aber nicht mit ihrem Herzen. Ihre Anbetung ist nutzlos, denn sie ersetzen die Gebote Gottes durch ihre eigenen Lehren.‘“

6. Inwiefern beziehen sich die Worte Jesu auf das feiern Valentinstages?

7. Hat Jesus die Gebote Gottes hochgehalten? Lies Johannes 15:10 und 14:15 und beantworte dann die Frage.

 

Jesus ist unser Vorbild, also sollten wir seinem Handeln folgen (I Korinter 11:1).

 

Weiterführende Fragen

  1. Womit wird der Valentinstag heute assoziiert? Kommen dir dabei irgendwelche religiösen Vorstellungen in den Sinn? Wenn ja, welche?
  2. Welches sind die Ursprünge des Valentinstages? Warum ist es wichtig, über die Herkunft des Valentinstages Bescheid zu wissen?
  3. Was sagt Gott über die Art und Weise aus, in der wir ihn verehren sollen?
  4. Warum ist es wichtig, die Gebote Gottes zu halten?
  5. Welche anderen Festtage werden in der heutigen Kultur gefeiert, die nicht der Bibel entspringen?

 

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