Gottes ultimatives Makeover

Von Lena VanAusdle

 

Hast du schon mal so einen Moment erlebt? Du hast in einen Spiegel geblickt und dich gefragt wie es soweit kommen konnte. Bist du schon einmal alle Entscheidungen durchgegangen, die dich zu einen bestimmten Moment geführt haben? “Wer bin ich? Wo stehe ich? So habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Gott sich ein anderes Leben für mich wünscht.”

 

Ich habe solche Momente erlebt. Ich blickte auf mein Leben und genau diese Gedankten kamen mir in den Sinn. Das waren keine schönen Zeiten. Ich sah ein, dass ich mich selber und auch Gott enttäuscht hatte.

 

Jeder neue Tag ist eine neue Gelegenheit, Gott darum zu bitten uns zu helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Jeden Tag können wir ihn darum bitten uns unser Fehlverhalten zu vergeben und uns dabei zu helfen es in Zukunft besser zu machen.

 

Doch das beste ist, dass du nicht der bleiben musst der du heute bist. Du brauchst nicht in diesen Momenten zu verharren, in denen dein Leben in Scherben liegt. Als Christen haben wir Zugang zu Gottes ultimativem Makeover: Vergebung!

 

Ernst machen

 

Machen wir ernst! Es geht um unser Leben. Wie enden wir immer wieder in diesen Momenten in denen uns klar wird, dass wir falsch abgebogen sind? Wir enden dort weil wir Menschen sind. Die Bibel sagt in Sprüche 14, 12 “Mancher Mensch hält seinen Weg für den richtigen, aber am Ende führt er ihn in den Tod.”

 

Ohne Gott gehen wir hoffnungslos in die Irre, da wir den Weg nicht sehen können. Man sagt uns, wir sollen unserem Herzen folgen, doch kennt unser Herz den Weg? Der Prophet Jeremia schreibt “Nichts ist so abgründig wie das menschliche Herz. Voll Unheil ist es; wer kann es durchschauen?” (Jeremia 17:9). Wir können nicht einfach alles tun was sich gut anfühlt, es sei denn wir sind bereit auch die Konsequenzen unseres Handelns zu tragen.

 

So wie Gott Adam und Eva die Chance gegeben hat ihm zu Gehorchen, so stellt er auch uns vor die Wahl. In 5. Mose 30, 19-20 sagt er: “Himmel und Erde sind meine Zeugen: Ich habe euch heute Segen und Fluch, Leben und Tod vor Augen gestellt. Wählt das Leben, damit ihr am Leben bleibt, ihr und eure Nachkommen!”

 

Gott möchte, dass du das Leben wählst – Sein Leben – denn er hat dich bereits erwählt und er möchte dich nicht verlieren. “Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage” (Psalm 14,2). Und Jesus sagte “Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben” (John 4:23).

 

Doch auch wenn wir fehlgehen und uns fern von Gott wiederfinden, gibt Er uns nicht auf: “Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist” (Lukas 19,10). Er macht sich auf die Suche nach uns “Der Herr, der mächtige Gott, hat gesagt: Ich selbst will jetzt nach meinen Schafen sehen und mich um sie kümmern” (Hesekiel 34,11). “Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn es geschieht, dass er’s findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So ist’s auch nicht der Wille bei eurem Vater im Himmel, dass auch nur eines von diesen Kleinen verloren werde” (Matthäus 18, 11-14).

 

Der erste Schritt

 

Denke nun zurück an diese Momente, wenn du in den Spiegel blickst. Du hast dich von Gott wegbewegt, doch Er ist noch da. Er wartet auf deine Rückkehr zu ihm. Vielleicht wartet Er auch darauf, dass du dich zum ersten mal zu ihm hinwendest. Was bedeutet es, sich für Gott zu entscheiden? Wie mache ich das?

 

Der erste Schritt ist wie so oft der schwerste: Bitte Gott um Vergebung. Jesus sprach diese Worte in einem Gleichnis: “Dann wandte sich Jesus einigen Leuten zu, die voller Selbstvertrauen meinten, in Gottes Augen untadelig dazustehen, und deshalb für alle anderen nur Verachtung übrig hatten. Er erzählte ihnen folgende Geschichte:

 

Zwei Männer gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, ein Pharisäer und ein Zolleinnehmer.  Der Pharisäer stellte sich vorne hin und betete leise bei sich: ›Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin wie die anderen Menschen, alle diese Räuber, Betrüger und Ehebrecher, oder auch wie dieser Zolleinnehmer hier! Ich faste zwei Tage in der Woche und gebe dir den vorgeschriebenen Zehnten sogar noch von dem, was ich bei anderen einkaufe!‹ Der Zolleinnehmer aber stand ganz hinten und getraute sich nicht einmal, zum Himmel aufzublicken. Er schlug sich zerknirscht an die Brust und sagte: ›Gott, hab Erbarmen mit mir, ich bin ein sündiger Mensch!‹”

 

Jesus schloss: “Ich sage euch, der Zolleinnehmer ging aus dem Tempel in sein Haus hinunter als einer, den Gott für gerecht erklärt hatte – ganz im Unterschied zu dem Pharisäer. Denn alle, die sich selbst groß machen, werden von Gott gedemütigt, und alle, die sich selbst gering achten, werden von ihm zu Ehren gebracht.”

 

Genau das ist der Anfang von Gottes ultimativem Makeover.

 

Sich Gott zuzuwenden ist ein Prozess, und der erste Schritt muss getan werden. Und jeder neue Tag ist eine neue Gelegenheit sich für ein Leben mit Gott zu entscheiden. Jeder neue Tag ist eine Gelegenheit zu Gott zu beten und Ihn um seine Hilfe zu bitten. Bitte Ihn darum dir dabei zu helfen gute Entscheidungen zu treffen. Bitte Ihn um Vergebung für deine schlechten Entscheidungen. Es ist nie zu spät einen neuen Anfang zu machen! Das bedeuten nicht, dass alle Konsequenzen unserer bisherigen Entscheidungen verschwinden, doch es bedeutet, dass es wieder voran geht. So können wir ein wunderschönes Leben gestalten, an dem wir und auch Gott Freude haben.

 

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